Feldbrand mit unerwartetem Ausgang

Mit der Übungsalarmierung „Feldbrand in der Hohen Linde Straße“ wurden die Feuerwehren St. Nikola und Waldneukirchen per Funk zur Übung gerufen. Im Laufe der Übung stellte sich aber heraus, dass das nur die Spitze des Eisbergs war.

Um die Ausfahrtszeit realistisch zu gestalten fuhren die beiden Wehren gleichzeitig aus. Am Übungsort eingetroffen, war das Erkunden folgender Schadenslage durch den Einsatzleiter im Vordergrund. Ein verunfalltes Auto lag auf einem abgeernteten Feld, das Stroh hatte durch diverse ausfließende Betriebsmittel Feuer gefangen und es war notwendig, sofort mit der Brandbekämpfung zu beginnen. Für die Löschwassersicherung wurde mit dem Bau einer Relaisleitung begonnen.

Der Entstehungsbrand am Feld konnte rasch abgelöscht werden, so konzentrierte sich der Einsatzleiter mit seiner Mannschaft auf die Rettung der Person im verunfallten PKW. Zum Glück war diese ansprechbar und unter Einsatz des hydraulischen Rettungsgeräts gerettet werden.

Nach der Befragung der geretteten Person, entstanden einige offenen Fragen. Wie ist das Fahrzeug von der Straße abgekommen? Warum brennt es an einer anderen Stelle? Warum wurde von der Polizei ein weiterer Unfall gemeldet?

Da Stimmt was nicht. Der Einsatzleiter gab den Befehl, nach einem weiteren Fahrzeug zu suchen, welches vermutlich am Unfall beteiligt war. Es dauerte auch nicht lange, da kam die Rückmeldung, dass ca. 150m oberhalb ein Auto in einem Waldstück mit zwei Insassen zum Liegen kam. Sofort wurde die Menschenrettung veranlasst und die Personen konnten gerettet werden.

Die fordernde Übung wurde durch die vorherrschende Temperatur noch erschwert, so freuten sich die Kameraden auf die anschließende Grillerei beim Feuerwehrhaus, wo im Anschluss der Nachbesprechung das eine oder andere Gespräch noch ausklingen konnte.

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